Im Grundbuchzentralarchiv Kornwestheim ist bis zum 10. Dezember 2021 die Ausstellung zu "200 Jahre Landesvermessung" (Link mit näheren Angaben) zu sehen. Sie zeigt Objekte aus dem 19. Jahrhundert und verschiedene Tafeln zur Entwicklung der Landesvermessung.

Während frühere Kartographen, beispielsweise Andreas Kieser, noch keine ganz exakt maßstäblichen Karten anfertigten, wurde vor 200 Jahren eine Vermessung des Königreichs Württemberg mittels Triangulation durchgeführt, d.h. mit gut sichtbaren Vermessungspunkten wurden Dreiecke definiert, in denen die Winkel gemessen und dann - ausgehend von der Basislinie zwischen Solitude und Ludwigsburg - die Abstände ermittelt wurden. Die hieraus entstandenen Kartenblätter (beispielsweise Kornwestheim NO XXXIV 9) sind dann mit den einzelnen Grundstücken eines einzelnes Ortes verknüpft, wie ein Raum mit ausgewählten Beständen des GBZA zeigt.

Projektleiter war Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger (WKGOLEO-BW, Wikipedia),  Professor der Mathematik in Tübingen. Der Rundbrief Nr. 26 (August 2015), S.8-9, enthält - anlässlich des 250. Geburtstags von Bohnenberger - einen kurzen Aufsatz von Günther Schweizer mit einer kleinen Ahnenliste. 

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