Die Familie Agater kam um 1700 aus dem Kanton Zürich nach Württemberg. Sie lebte dort etwa 100 Jahre in Merklingen, Nussdorf und Iptingen. Dann zog sie weiter nach Südpreußen im heutigen Polen. Wie kam es dazu, welche Reiseroute nahm sie und was erwartete sie im späteren Kongresspolen? Welche Spuren hat sie in Württemberg und im heutigen Polen hinterlassen?
Zeitlich fügt sich Weiterwanderung der Familie Agater von Württemberg nach Südpreußen ein in eine groß angelegte preußische Werbekampagne zur Besiedlung dieses Landstriches nach den polnischen Teilungen am Ende des 18. Jahrhunderts, während der aus vielen badischen und württembergischen Orten Einwohner für eine Auswanderung geworben wurden. Ein Höhepunkt dieser Abwerbung war im Mai 1803 (Beispiel in der Auswandererdatenbank).
Um Berufstätigen die Teilnahme zu erleichtern, beginnt der Vortrag erst um 19 Uhr. Die Stunde zwischen 18 und 19 Uhr soll einem lockeren Austausch dienen, in dessen Rahmen auch Fragen gestellt werden können.
Der Link zur Teilnahme wird hier rechtzeitig zur Verfügung gestellt.





