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Das Stadtarchiv Gerlingen hat freundlicherweise Transkriptionen (Abschriften) der evangelischen Kirchenbücher von Gerlingen und der Solitude bis 1807 zur Verfügung gestellt, ergänzt durch mehrere Dutzend Stammlisten Gerlinger Familien samt einigen Ahnenlisten. Der Zugriff erfolgt über die Seite https://www.vfkbw.de/index.php/gerlingen . Die Transkriptionen der Kirchenbücher wurden 1988 bis 2010 durch Edelgard Frank und Dr. Max Frank angefertigt. Sie dienten als Grundlage für das Online-Ortsfamilienbuch Gerlingen (http://www.online-ofb.de/gerlingen) von Renate Bauknecht. Die Stammlisten wurden in den 2000er Jahren von Michel Kühner und Werner Schmidt erstellt.
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Die von Ferdinand Friedrich Faber (1789-1858) angelegte Sammlung von Württembergischen Familienstiftungen ist eine insbesondere im 20. Jahrhundert intensiv genutzte Quelle für genealogische Daten. Die familiären Verbindungen innerhalb der württembergischen Führungsschicht aus Pfarrern, Beamten und Kaufleuten und darüber hinaus zeigt viele Ahnengemeinschaften, auch mit Prominenten. Viele der Gründer unseres Vereins entstammen dieser Personengruppe, weshalb sie die Herausgabe unveröffentlichter Stiftungen vorantrieben. Die Daten im Faber sind nicht fehlerfrei, so dass der Verein bereits 1940/1941 einen Neudruck mit Berichtigungen von Adolf Rentschler herausgab. Ein neuer Menüpunkt unter unseren Publikationen bietet eine Übersicht über die Stiftungen, die anlässlich der Genealogica online geht. Nach und nach sollen die vom Verein publizierten Hefte samt Nachträgen dort zur Verfügung stehen.
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Die Quellenabschriften im Januar des neuen Jahres ermöglichen uns einen Zugriff auf verschiedene Archivalien aus Geradstetten, Kirchheim unter Teck, Marbach, Ossweil, Reichenberg und Schorndorf. Mittlerweile sind im Rahmen dieses Projektes über 344.000 Namen erschlossen.
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Am 14. Januar 2024 wird der dänische Kronprinz Frederik zum König von Dänemark proklamiert. Sein französischer Großvater väterlicherseits ist Enkel von Louis Eugène Hallberg, welcher als Sohn eines nach Frankreich geflohenen württembergischen Pfarrers in Baden geboren wurde. Die entsprechenden Vorfahren hat unser langjähriges Vereinsmitglied Gerd Wunder (1908-1988) erforscht und 1969/1970 in fünf Teilen im Archiv für Sippenforschung veröffentlicht. Zu den Hallbergerschen Vorfahren zählen viele Personen, die auch in zahlreichen anderen Ahnentafeln aus unserem Vereinsgebiet auftauchen, wie beispielsweise der Degerlocher Pfarrer Christoph Raff. Details lassen sich für Leser der Stuttgarter Zeitung in diesen Tagen der Kolumne von Dr. Gerhard Raff entnehmen oder sind ansonsten in unserem Mitgliederbereich zu finden.
Wunder, Gerd: Die deutschen bürgerlichen Vorfahren des dänischen Thronfolgers. In: Archiv für Sippenforschung, Jahrgang 35 Heft 33 S. 10-23, Heft 34 S. 88-101, Heft 35 S. 226-232, Heft 36 S. 281-292 (1969), Jahrgang 36 Heft 37 S. 363-373 (1970).
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Das Bistum Rottenburg-Stuttgart hat am 13. Dezember 2023 etliche Digitalisate katholischer Kirchenbücher aus Württemberg bei Matricula online gestellt. Die Übersichtsseite enthält auch zwei interessante Links, nämlich das Findbuch der im Diözesanarchiv befindlichen Kirchenbücher (etwa die Hälfte aller katholischen Kirchenbücher in Württemberg) und eine Übersicht über die katholischen Pfarreien in Württemberg, der 1905 erstellte Real-Katalog.
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Auch in diesem Monat sind neue Quellenabschriften geliefert worden. Außer den Herdstättenlisten von Cannstatt, Marbach, Lorch und Adelberg von 1525, den Musterungslisten von Schorndorf, Adelberg und Lorch von 1516-1619 sowie einem Lagerbuch des Amtes Winnenden von 1570 enthält die Lieferung als Besonderheit die Inventuren und Teilungen in Kleinheppach 1596-1616. Diese Quellengattung gibt mehr als alle anderen Quellen einen Einblick in die persönlichen Besitzverhältnisse der damaligen Bevölkerung. Sie ist daher auch für soziologische Untersuchungen geeignet. Alle eingespielten Quellenabschriften zusammen enthalten mittlerweile über 322.000 Namenseinträge.
